Rêverie - Mond Songtext

In der Nacht geh ich meiner Wege,
Gilt mein Blick dem Himmelszelt
Weit dort oben ziehn sich träge
Helle Wolken durch die Welt
So geheimnisvoll erhaben,
Ungerührt und herrisch thront
Über irdischem Verstehen
Seine Majestät, der Mond

Von allen Wundern trägt mich
Keines weiter als der Mond
Er birgt mein Leben und mein Leid
Erst in der Nacht offenbart sich
Die Macht, die ihm innewohnt
Verbirgt er sich, herrscht Dunkelheit

Unter seinem bleichen Lichte,
In der Erde dunklem Tal,
Fließt die menschliche Geschichte,
Siechend, nichtig und banal
Doch durch ihn wird sie erhoben,
Da Magie ihm innewohnt
Er allein kann sie erleuchten,
Seine Majestät, der Mond

Von allen Wundern trägt mich
Keines weiter als der Mond
Er birgt mein Leben und mein Leid
Erst in der Nacht offenbart sich
Die Macht, die ihm innewohnt
Verbirgt er sich, herrscht Dunkelheit

Wenn alles dunkel scheint,
Der Himmel Tränen weint,
Wenn all das Licht ertrinkt,
Im Regenmeer versinkt
In diesem Augenblick
Schau ich zu ihm zurück!

Von allen Wundern trägt mich
Keines weiter als der Mond
Er birgt mein Leben und mein Leid
Erst in der Nacht offenbart sich
Die Macht, die ihm innewohnt
Verbirgt er sich, herrscht Dunkelheit