Ahnenstahl - Zur letzten Ruh' Songtext

Der Stein bricht heute leicht,
als wäre er gewillt
jeden Schlag in sich zu lassen,

weicht dem Stahl
lässt ihn walten.
Ein jeder Schlag
legt Neuland frei.

An jenem Tag als ich begann
ein neues Land zu schaffen,
nahm ich Erde von diesem Ort.
An jenem Tag als es begann,
trug ich diese kalte Erde fort.

Ein Spaten tat es allemal,
als die Hände Schwielen fassten
und sie den Dienst verwehrten.

Der Krampen tat es allemal,
als die Funken
von dem Spaten prassten
und mir den Weg erschwerten.

Das Graben wird ein Ende nehmen,
wenn der Stein gebrochen ist
und sich mein Blut
auf ihn ergießt.

An jenem Tag als ich begann
ein neues Land zu schaffen,
nahm ich Erde von diesem Ort.
An jenem Tag als es begann,
trug ich diese kalte Erde fort.

Der Spaten
mir den Weg gebahnt
in unbekannte Tiefen.
Die Stimmen
schmerzhaft eingebrannt,
die mich nach unten riefen.

Der Krampen tat es allemal,
als die Funken
von dem Spaten prassten
und mir den Weg erschwerten.

Mach dein Herz auf Mutter Erde-
ich werde nun Ruhe finden,
gebe dir zurück was dir gehört.

Mach dein Herz auf Mutter Erde-
die Zeit wird uns verbinden,
nach langer Reise heim gekehrt.

Wie groß
soll mein Reich nur werden?
Die Welt liegt mir zu Füßen,
die Gedanken brauchen Raum,
um sich zu entfalten.

Sag mir wie tief ich schürfen muss,
wie viel Schutt noch fallen wird.
Sag mir wann das Ziel erreicht
und der Raum den Wert verliert...